Freibäder im Landkreis: Sommerferien bilanziert - Besucherzahlen schwanken!
Bebra verzeichnete in der Freibadsaison 2025 hohe Besucherzahlen. Das Biberbad erfreut Familien und Dauerschwimmer trotz wechselhaftem Wetter.

Freibäder im Landkreis: Sommerferien bilanziert - Besucherzahlen schwanken!
Die Sommerferien haben im Landkreis Hersfeld-Rotenburg begonnen, und die Freibäder erwarten in dieser Zeit regen Zulauf. Doch die erste Zwischenbilanz der Freibadbetreiber fällt eher durchwachsen aus. Laut HNA schwankten die Außentemperaturen bisher zwischen knapp 20 Grad Celsius und über 30 Grad. Während das Bebraer Biberbad bereits zu Beginn der Saison viele Familien und Dauerschwimmer anzog, blieben die Besucherzahlen in anderen Bädern hinter den Erwartungen zurück.
Das Philippsthaler Sportbad öffnete bereits Anfang Mai, während die Freibäder in Rotenburg und Nentershausen erst zu Beginn des Juni die Tore öffneten. Besonders erfreulich war der Ansturm im Bebraer Freibad, wo am 2. Juli rund 1200 Badegäste gezählt wurden. Auch an heißen Sonntagen Ende Juni war das Geistalbad mit über 2000 Besuchern gut frequentiert. Die Stadtsprecherin von Rotenburg berichtete von etwa 9300 Gästen im Juni, wobei der 15. Juni mit rund 1650 Besuchern den stärksten Tag darstellte. Für das Heringer Naturbad gilt Ähnliches, das an heißen Tagen ebenfalls gut besucht war.
Herausforderungen für die Betreiber
Trotz der positiven Aspekte machen sich die Freibadbetreiber Sorgen über die hohen Temperaturen, insbesondere für den Besuch mit Kleinkindern. Kay Thimet, Betreiber mehrerer Freibäder, äußerte hier Bedenken, die auch bei anderen Standorten geteilt werden. Besonders in diesen heißen Zeiten müssen die Betreiber ein Auge auf die Sicherheit und das Wohlbefinden der Gäste haben.
Ein beruhigendes Signal war jedoch, dass es keine gravierenden Probleme mit sexuellen Belästigungen oder aggressiven Gästen in den Freibädern gab. Lediglich gelegentliche lebhafte Situationen wurden souverän gelöst. Polizeieinsätze waren nur in wenigen, uneinsichtigen Fällen erforderlich.
Freibadpreise steigen
Trotz dieser Erhöhungen bleibt das Freibad eine beliebte Anlaufstelle für Familien und Erholungssuchende. Mit mehr als 2800 Freibädern und 570 Naturbädern in Deutschland sowie einer durchschnittlichen Erreichbarkeit von zehn Minuten mit dem Auto, sind die Wasserfreuden für viele schnell zu erreichen.
Die Situation in den Freibädern ist vergleichbar mit der in anderen Städten, wo ebenfalls ein hohes Besucheraufkommen zu verzeichnen ist. In Berlin zogen die Bäderbetriebe eine positive Bilanz aus der Sommersaison, mit über 570.000 Besuchern in 15 geöffneten Freibädern, wie RBB berichtet. Auch dort wurde kaum von gravierenden Sicherheitsvorfällen berichtet, was zeigt, dass ein gut durchdachtes Sicherheitskonzept und die Zusammenarbeit mit Polizei und Sicherheitsfirmen Früchte tragen.
Die Freibadsaison steht also weiterhin im Fokus, und diebetreiber hoffen auf besseres Wetter für den Rest der Sommerferien. Dabei bleibt zu hoffen, dass mehr heiße Tage kommen, um die Bäder zu füllen und den Familien und Schwimmbegeisterten die ersehnte Abkühlung zu bieten.