Caldenerin glänzt beim Literaturwettbewerb: Ein Schritt zur Schriftstellerin!

Caldenerin glänzt beim Literaturwettbewerb: Ein Schritt zur Schriftstellerin!

Calden, Deutschland - In Calden gibt es Grund zur Freude! Die 24-jährige Merle Proll hat beim Junges Literaturforum Hessen/Thüringen 2024/2025 den zweiten Platz ergattert. Bei diesem Wettbewerb traten insgesamt 385 Teilnehmer gegeneinander an, und Merles schriftstellerisches Talent sticht besonders hervor. Proll, die in Wien studiert, hat mit ihrem Beitrag die Jury überzeugen können und wird in der Anthologie „Nagelprobe“ veröffentlicht. Dies ist für sie nicht nur eine Möglichkeit, ihre Werke einem breiteren Publikum zugänglich zu machen, sondern auch eine Bestätigung ihrer Entwicklung als Autorin.

Die Autorin hat sich schon früh mit dem Schreiben beschäftigt; ihre erste Kurzgeschichte reichte sie im Alter von 12 Jahren ein. „Woher die Ideen kommen? Oft aus alltäglichen Eindrücken“, meint sie, und ergänzt, dass ihre Texte oft harte und düstere Themen behandeln. Merles Werke sind eine spannende Mischung aus Prosa und Lyrik, experimentell und nicht immer leicht verständlich. Ihr kreatives Schaffen wird von einem klaren Ziel begleitet: „Ich will an meiner Entwicklung als Autorin arbeiten, auch wenn ich keine Karriere in diesem Bereich anstrebe“, so Proll weiter.

Der Wettbewerb und die Vielfalt der Stimmen

Beim Junges Literaturforum können sich alle zwischen 16 und 25 Jahren mit Wohnsitz in Hessen oder Thüringen beteiligen, die passioniert schreiben. Die Einreichung von drei Gedichten oder einem oder mehreren Prosatexten war zwischen dem 1. November 2024 und dem 31. Januar 2025 möglich. Prolls Erfolg zeigt, dass auch unbekanntere Stimmen im Literaturbetrieb wichtige Akzente setzen können. Wer seinen Text einreichen wollte, durfte maximal 1.300 Wörter verwenden und musste diesen selbst verfasst haben. Die Art der Texte war ganz frei, um die Vielfalt der Ideen und Erzählstile zu fördern. Es galt, sich nicht entmutigen zu lassen und hartnäckig an die eigene Schreibart zu glauben. Darauf weist Merle auch hin, wenn sie angehende Autoren ermutigt.

Ein paar interessante Rahmenbedingungen des Wettbewerbs: Insgesamt wurden zehn Geldpreise à 800 Euro vergeben und die Gewinner konnten an einem Workshop teilnehmen. Dies zeigt, dass der Wettbewerb nicht nur der Verbreitung von Literatur dienen soll, sondern auch das Handwerk des Schreibens fördern möchte. Der Preis kann als Sprungbrett für weitere literarische Ambitionen dienen.

Pfade zur literarischen Entfaltung

Merles Wege ins literarische Leben sind nicht unerhört. Wer sich mit ihr vergleicht, merkt schnell: Es gibt viele Möglichkeiten, in die Welt der Literatur einzutauchen. Ein Blick auf weitere Ausschreibungen zeigt, dass die Vielfalt an Gelegenheiten zur Teilnahme an Wettbewerben und Ausschreibungen groß ist. Ob Kritische Texte, Stipendien für Nachwuchsautoren oder verschiedene Themen, die die aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen beleuchten, die Möglichkeiten sind zahlreich. Viele Plattformen, wie Wortmagier, bieten eine Datenbank mit verschiedenen Wettbewerben und Stipendien an. So können unsere jungen Schriftsteller ihren Talentstandort immer wieder neu justieren.

Zusammenfassend zeigt sich, dass Merle Proll ein Beispiel dafür ist, wie mit Talent und Engagement aus einfachen Erlebnissen großartige Literatur hervorgehen kann. Der Wettbewerb war für sie ein weiterer Schritt auf einem spannenden Weg, dem Schreiben treu zu bleiben und sich selbst weiterzuentwickeln.

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OrtCalden, Deutschland
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