
Der „Tag des Mädchenfußballs“ hat sich in Hessen als bedeutende Initiative etabliert, um junge Talente zu gewinnen. Der Hessische Fußball-Verband (HFV) hat für 2025 eine Rekordbeteiligung angekündigt, die auf die stetig wachsende Begeisterung für den Mädchenfußball hinweist. Die Tage des Mädchenfußballs bieten interessierten Spielerinnen die Möglichkeit, sich auf 95 Veranstaltungsorten in ganz Hessen zu engagieren, was die größte Gegenwart in der Geschichte dieser Aktion bedeutet, wie hfv-online.de berichtet.
Im Jahr 2024 nahmen bereits über 2.000 Teilnehmerinnen aus rund 70 Vereinen an den Veranstaltungen teil. Für 2025 rechnet der HFV mit einer noch höheren Anzahl an Vereinen, die sich beteiligen werden. Diese Tage konzentrieren sich insbesondere auf die Ansprache von Mädchen, die bisher keinen Zugang zum Vereinsfußball hatten. Exemplarische Veranstaltungen umfassen Zusammenarbeit mit Schulen, um neue Kickerinnen zu gewinnen und das Fußballspielen attraktiv darzustellen.
Kooperationen mit Schulen
Eine auffällige Strategie zur Förderung des Mädchenfußballs sind die Kooperationen zwischen Schulen und Vereinen. Die Zielsetzung besteht darin, die Potenziale des Fußballs auszuschöpfen und Mädchen frühzeitig für den Sport zu begeistern. Dabei ist eine offizielle Meldung der Kooperation an den DFB notwendig, unterstützt von einem vollständig ausgefüllten Kooperationsvertrag. Belohnt wird die Schule mit einem hochwertigen Starter-Paket, das Adidas-Bälle und weitere Materialien enthält, wie fussballhessen.de erläutert.
Der Annahmeschluss für Kooperationsvereinbarungen ist der 30. November eines Jahres. Für Vereine, die eine AG über ein Jahr durchführen, gibt es ein Dankeschön-Paket. Voraussetzung dafür ist die Bestätigung der AG-Durchführung durch den Schulleiter.
Ressourcen für die Vereine
Der HFV engagiert sich nicht nur bei der Organisation der Tage des Mädchenfußballs, sondern unterstützt auch finanziell und materiell. Jedes teilnehmende Team erhält ein Materialpaket, das Adidas-Bälle, Leibchen, Turnbeutel und weitere Give-Aways umfasst. Besondere finanzielle Zuschüsse werden für Schulkooperationen und für die Gewinnung neuer Spielerinnen bereitgestellt, besonders wenn diese zuvor kein Vereinsspielrecht hatten.
Die Initiativen zielen darauf ab, den Nachwuchs im Mädchenfußball zu fördern und das allgemein wachsende Interesse an diesem Sport zu nutzen. Lena Nöding, Vorsitzende des Verbandsausschusses für Frauen- und Mädchenfußball, hebt hervor, wie wichtig das Engagement der Vereine und ehrenamtlichen Helfer*innen für den Erfolg dieser Veranstaltungen ist.
Die Tage des Mädchenfußballs sind somit nicht nur ein Sportereignis, sondern auch eine Plattform zur Förderung junger Talente und zur Stärkung der Gemeinschaft im Fußball. Weitere Informationen und Erfolgsgeschichten über Sportprojekte für Mädchen finden sich in den umfassenden Analysen der DFL-Stiftung.