Ziegenhainer Straße in Homberg: Vollsperrung wegen drohender Unterspülung!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am
Impressum · Kontakt · Redaktionskodex

Am 21. Juli sperrt Homberg die Ziegenhainer Straße wegen drohender Unterspülung. Auswirkungen auf Buslinien und Verkehr.

Am 21. Juli sperrt Homberg die Ziegenhainer Straße wegen drohender Unterspülung. Auswirkungen auf Buslinien und Verkehr.
Am 21. Juli sperrt Homberg die Ziegenhainer Straße wegen drohender Unterspülung. Auswirkungen auf Buslinien und Verkehr.

Ziegenhainer Straße in Homberg: Vollsperrung wegen drohender Unterspülung!

In Homberg an der Efze wird es ab Montag, dem 21. Juli, ernst: Ein Abschnitt der Ziegenhainer Straße wird für voraussichtlich vier Wochen komplett gesperrt. Grund für die Maßnahme ist eine drohende Unterspülung der Straße, die durch einen defekten Kanalschacht verursacht wird. Dieser befindet sich in drei Metern Tiefe zwischen dem Kreisverkehr Ludwig-Mohr-Straße und der Einmündung zum Elisabethweg. Die Reparatur lässt sich allerdings nur unter Vollsperrung durchführen, was für die Anwohner und Verkehrsteilnehmer einige Umstellungen mit sich bringt. Wie die HNA berichtet, wird der Zustand der Straße nach jedem Regenschauer von technischen Betrieben überprüft. Bei einem Zustand zugesagten wird die Straße sofort gesperrt.

Die Zufahrt zur Stadt muss für die Dauer der Arbeiten über die Bundesstraßen und die Kasseler Straße erfolgen. Das hat Konsequenzen für den Linienbusverkehr, da die Ein- und Ausfahrt der Busse ebenfalls nur über die Kasseler Straße möglich ist. Folglich entfallen einige Haltestellen für die Buslinien 420, 450, 490, 491 und 493. Die Umleitungsstrecken führen über die Bundesstraßen 323 und 254, um die Erreichbarkeit von Homberg sicherzustellen.

Mobilität und Infrastruktur im Blick

Diese Maßnahmen reflektieren ein größeres Problem in der Verkehrsplanung, das nicht nur in Homberg, sondern in vielen Städten präsent ist. Mobilität gilt als Schlüssel für die wirtschaftliche und soziale Teilhabe der Bürger. Doch gerade der ländliche Raum hat oft mit schlechten Verkehrsverbindungen zu kämpfen. Dabei ist es wichtig, neue Konzepte und alternative Verkehrsmittel zu fördern, ohne den Konsum einzuschränken. Hier setzt die Mobilitätswende an. Das Bundesministerium für Digitales und Verkehr (BMDV) fördert daher innovative Projekte im Rahmen der Initiative mFUND zur nachhaltigen Stadt- und Verkehrsplanung, wie der BMV berichtet.

Aktuelle Daten zeigen, dass deutsche Bürger ihr Auto für fast die Hälfte ihrer täglichen Wege nutzen, während öffentliche Verkehrsmittel lediglich für jeden zehnten Weg gewählt werden. Um diesem Trend entgegenzuwirken, sind eine Verbesserung der Infrastruktur sowie Maßnahmen zur Förderung umweltfreundlicher Verkehrsmittel essentiell. Insbesondere die Schaffung von Fußgängerzonen und durchgängigem Radwege-Netz nimmt dabei eine bedeutende Rolle ein.

Nachhaltige Mobilität im Fokus

Ein konkrete Initiative, die hierbei ansetzen könnte, ist das Projekt „NaMIx“, das einen Index zur Bewertung der Nachhaltigkeit von Mobilität in Stadtteilen entwickelt. Unter anderem berücksichtigt dieser Index Faktoren wie die Fahrradfreundlichkeit und die Fahrzeit zum Stadtzentrum. Zudem wird an einem System gearbeitet, welches durch kontinuierliche Überwachung von Stadtklima, Verkehr und Bebauung mithilfe eines digitalen Zwillings die Planungsprozesse unterstützt.

Es wird spannend zu beobachten, wie die geplanten Maßnahmen in Homberg in Verbindung mit den größeren Ideen zur Mobilitätswende stehen und ob sie für eine Verbesserung der Verkehrssituation und Lebensqualität in der Region sorgen werden.