Vorsicht! Vogelgrippe droht im Wetteraukreis - Maßnahmen für Geflügelhalter

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Im Wetteraukreis wurden bisher keine Fälle von Vogelgrippe festgestellt. Geflügelhalter werden zur erhöhten Vorsicht aufgerufen.

Im Wetteraukreis wurden bisher keine Fälle von Vogelgrippe festgestellt. Geflügelhalter werden zur erhöhten Vorsicht aufgerufen.
Im Wetteraukreis wurden bisher keine Fälle von Vogelgrippe festgestellt. Geflügelhalter werden zur erhöhten Vorsicht aufgerufen.

Vorsicht! Vogelgrippe droht im Wetteraukreis - Maßnahmen für Geflügelhalter

Im Wetteraukreis steht die Geflügelhaltung auf der Kippe. Während am 28. Oktober, um genau zu sein um 12:30 Uhr, noch kein Fall der gefürchteten Geflügelpest festgestellt wurde, mehren sich doch die Alarmzeichen aus anderen Teilen Hessens. In den Landkreisen Groß-Gerau und Werra-Meißner-Kreis wurden bereits Ausbrüche der Vogelgrippe bestätigt, die ein großes Risiko für die Tierbestände in der Region darstellen können. Daher hat das Veterinäramt des Wetteraukreises die Lage im Auge und präventive Maßnahmen ergriffen. Laut Wetterau News wurde eine Allgemeinverfügung zur Verschärfung der Biosicherheitsmaßnahmen erlassen.

Geflügel- und Vogelhalter, aufgepasst! Es heißt, in diesen Zeiten Vorsicht geboten ist. Der Wetteraukreis ruft dazu auf, die eigenen Tiere zu schützen. Bei der aktuellen Wetterlage könnte das Virus jederzeit auch vor Ihre Tür klopfen. Erste tote Vögel, insbesondere Kraniche, wurden bereits gefunden und zur Untersuchung an das Landesuntersuchungsamt abgegeben. Bisher konnte zum Glück bei niemanden aus dem Wetteraukreis die Vogelgrippe nachgewiesen werden, doch einige Ergebnisse stehen noch aus.

Empfehlungen für Geflügelhalter

Damit Sie auf der sicheren Seite bleiben, gelten ein paar einfache, aber wichtige Empfehlungen:

  • Halten Sie Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln auf ein Minimum.
  • Verhindern Sie, dass Wildvögel Zugang zu Futter, Einstreu oder anderen Gegenständen haben, die mit Ihrem Hausgeflügel in Berührung kommen.
  • Ihre Tiere sollten nicht aus offenen Gewässern trinken, wo sich Wildvögel aufhalten könnten.
  • Kontrollieren Sie Ihren Bestand regelmäßig und klären Sie Krankheits- oder Todesfälle tierärztlich ab.

Es wäre ratsam, die eigenen Tiere bereits jetzt vorsorglich aufzustellen, um das Risiko einer Ansteckung zu minimieren. So kommen Sie gut durch die kalte Jahreszeit, die bekanntlich auch die Verbreitung solcher Krankheiten begünstigt. Der Wetteraukreis wird die Allgemeinverfügung zur Verschärfung der Biosicherheitsmaßnahmen bis Mittwochvormittag auf seiner Homepage veröffentlichen.

Die Gefahren der Vogelgrippe

Für alle, die sich fragen, was genau hinter der Vogelgrippe steckt: Sie ist eine heftige Form der Aviären Influenza, ausgelöst durch hochpathogene Influenzaviren der Subtypen H5 und H7. Eine einmalige Infektion führt zu akut verlaufenden Erkrankungen, die sich blitzschnell ausbreiten können. Bisher gibt es in Deutschland keine Berichte über eine Ansteckung des Menschen durch infizierte Vögel oder deren Ausscheidungen. Doch Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste – tote Wasser- oder Greifvögel sollten umgehend dem Veterinäramt gemeldet werden.

Denken Sie daran, beim Umgang mit toten Tieren Handschuhe, Mundschutz und Schutzkleidung zu tragen. Falls Ihnen mehrere verendete Singvögel oder Tauben an einer Stelle auffallen, melden Sie dies ebenfalls. Im Moment ist Handeln gefragt – seien Sie also wachsam und tun Sie alles, um Ihre Geflügelbestände zu schützen.