Musikfest im Kloster Engelthal: Ein unvergessliches Klangabenteuer!

Transparenz: Redaktionell erstellt und geprüft.
Veröffentlicht am

Klangreisen im Kloster Engelthal: Georgi Mundrov und Laura Ochmann begeistern Publikum mit beeindruckenden Konzerten.

Klangreisen im Kloster Engelthal: Georgi Mundrov und Laura Ochmann begeistern Publikum mit beeindruckenden Konzerten.
Klangreisen im Kloster Engelthal: Georgi Mundrov und Laura Ochmann begeistern Publikum mit beeindruckenden Konzerten.

Musikfest im Kloster Engelthal: Ein unvergessliches Klangabenteuer!

Am vergangenen Wochenende erlebte das Kloster Engelthal die zehnten Musik- und Kulturtage im Rahmen des Kultursommers Mittelhessen. Ein Event, das nicht nur die lokale Kultur zelebriert, sondern auch internationale Künstler auf die Bühne bringt. Veranstaltet vom Verein Kulturplus Altenstadt in Kooperation mit der Abtei Kloster Engelthal, zog die Veranstaltung viele Musikliebhaber an.

Am Samstagabend traten der Pianist Georgi Mundrov und die Violinistin Laura Ochmann auf und begeisterten das Publikum mit ihrem Konzert unter dem Titel „Gehört Gehört – Saitensprünge durch die Welt der Violinmusik“. Der Auftakt wurde von Mundrov mit einem herzlichen Geburtstagsständchen für August Trützler eröffnet, gefolgt von drei Meisterwerken von Frédéric Chopin, darunter die bekannte „Grande Valse brillante“ und die melancholische Mazurka in A-Moll. Laura Ochmann, die kurz zuvor ihren 23. Geburtstag feierte, ließ das Publikum mit einer Bach-Komposition für die Violine aufhorchen.

Ein musikalisches Feuerwerk

Das Programm des Abends umfasste heitere und beschwingte Werke, die zum Träumen einluden. Zusammen präsentierten Mundrov und Ochmann die beliebten Stücke „Liebesleid“ und „Liebesfreud“ von Fritz Kreisler. Auch die gefühlvollen Melodien von Isaac Albéniz und die eleganten Klänge der „Romanza Andaluza“ von Pablo de Sarasate wurden mit Bravour dargeboten. Nach der Pause sorgte Vivaldis „Winter“ aus den „Vier Jahreszeiten“ für eine musikalische Umarmung.

Mundrovs Talent für Jazz- und Blueselemente kam in Nikolai Kapustins „Pastoral Etude No. 6“ zum Tragen, während das Publikum mit einem kleinen Gershwin-Ausflug in die Welt von „Summertime“ aus „Porgy und Bess“ entführt wurde. Laura Ochmann setzte mit dem Csárdás von Vittorio Monti einen weiteren Glanzpunkt und ließ die Zuhörer jubeln. Ein langanhaltender Applaus und Zugabe-Rufe belohnten die Künstler, die schließlich ein Stück von Jules Massenet zum Besten gaben.

Kulturelle Bereicherung im Kloster Engelthal

Die Engelthaler Musik- und Kulturtage fanden nicht nur aufgrund der hervorragenden Aufführungen großen Anklang. Hans Erich Seum, der Vorsitzende des Vereins Kulturplus Altenstadt, begrüßte die Gäste herzlich und dankte den Förderern für die Unterstützung der Veranstaltung. Ein klasse Event, das das kulturelle Leben in Altenstadt bereichert und zeigt, dass Musik Menschen zusammenbringen kann – in all ihren Facetten.

Die Veranstaltungen im Kloster Engelthal sind ein wahrer Geheimtipp für Klassik-Begeisterte. Am Sonntagabend folgte ein weiteres Highlight mit „Summertime in Blue“, bei dem Mundrov mit Freunden osteuropäische Klänge und eine Mischung aus Klassik und Jazz präsentierte. Ein Erlebnis, das das Publikum noch lange nach der letzten Note mit auf den Weg nahm.

Für all jene, die die Veranstaltung erleben möchten, gibt es mehr Informationen auf der Seite von Kultursommer Mittelhessen und die nächsten Events von Kulturplus Altenstadt sind auf www.kulturplus-altenstadt.de zu finden.