Illegale Schlachtung im Main-Kinzig-Kreis: Tierquälerei verhindert!

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Kontrollen im Main-Kinzig-Kreis verhindern illegale Schlachtungen zum Opferfest, stärken den Tierschutz und gewährleisten rechtliche Sicherheit.

Kontrollen im Main-Kinzig-Kreis verhindern illegale Schlachtungen zum Opferfest, stärken den Tierschutz und gewährleisten rechtliche Sicherheit.
Kontrollen im Main-Kinzig-Kreis verhindern illegale Schlachtungen zum Opferfest, stärken den Tierschutz und gewährleisten rechtliche Sicherheit.

Illegale Schlachtung im Main-Kinzig-Kreis: Tierquälerei verhindert!

In Hessen wurden kürzlich bedeutende Kontrollen zur Einhaltung des Tierschutzes während der Schlachtung von Tieren durchgeführt. Das Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Main-Kinzig-Kreises setzte bis zu vier Teams ein, um die Einhaltung der rechtlichen Vorschriften in mehreren Schlacht- und Tierhaltungsbetrieben sicherzustellen. Diese Maßnahme fiel zeitlich zusammen mit dem islamischen Opferfest, einem Zeitraum, in dem traditionell ein erhöhtes Schlachtaufkommen zu verzeichnen ist. Laut Erlensee Aktuell lag das Hauptaugenmerk der Ermittler auf der Überwachung der korrekt durchgeführten Schlachtvorgänge.

Besondere Aufmerksamkeit erhielt ein landwirtschaftlicher Betrieb in Steinau, wo die illegalen Praktiken zur Sprache kamen. Hier wurden zehn Schafe ohne die erforderliche Betäubung geschlachtet. Die Verhältnisse vor Ort waren unzureichend, und der Betrieb besaß keine Zulassung als Schlachtbetrieb. Das gewonnene Fleisch wurde als nicht für den menschlichen Verzehr geeignet eingestuft und musste entsorgt werden. Insgesamt konnten 35 lebende Schafe und Ziegen vor einer weiteren rechtswidrigen Schlachtung gerettet werden.

Hauptziele der Kontrollen

Die Kontrollen verfolgen das Ziel, den Tierschutz zu stärken und Rechtssicherheit für alle Beteiligten zu garantieren. Dr. Stefan Rockett, der Leiter des Veterinäramtes, bedankte sich insbesondere bei den Mitarbeitern der Polizeidienststelle Schlüchtern für die wertvolle Unterstützung. Diese präventiven Maßnahmen sind Teil einer risikoorientierten Kontrollstrategie des Main-Kinzig-Kreises, die darauf abzielt, Tierleid zu vermeiden und geltendes Recht durchzusetzen. Regelmäßige Kontrollen sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass beim Schlachten von Tieren Schmerzen, Stress und Leiden minimiert werden, wie auch die Europäische Behörde für Lebensmittel­icherheit (EFSA) betont.

Die Verordnung (EG) Nr. 1099/2009 regelt den Tierschutz bei der Schlachtung auf europäischer Ebene und legt fest, dass nur fachkundige Personen mit entsprechendem Sachkundenachweis Tiere töten dürfen – außer in Sonderfällen wie bei Hausschlachtungen. Diese Regelungen sollen sicherstellen, dass alle Mitarbeiter in Schlachtbetrieben die notwendigen Verfahren einhalten, um das Wohl der Tiere zu garantieren.

Ausblick und Unterstützung

Der Main-Kinzig-Kreis bietet Unterstützung für Tierhaltungen und Schlachtbetriebe an, einschließlich Informationsmaterial zu den rechtlichen Rahmenbedingungen für Hausschlachtungen und dem islamischen Opferfest. Weitere Informationen zu diesen Hilfestellungen sind telefonisch und per E-Mail beim Amt für Veterinärwesen und Verbraucherschutz erhältlich. Das Ziel ist klar: Klickt man auf die entsprechenden Links, erkennt man den Willen zur Einhaltung von Standards, die für alle von Bedeutung sind, um das Wohl der Tiere zu sichern.

Die Kontrollen und die regelmäßige Überwachung sind unerlässlich, um sicherzustellen, dass die Vorschriften nicht nur auf dem Papier existieren. Umso wichtiger ist es, eine Kultur des Respekts gegenüber Tieren in der Gesellschaft zu fördern und den Tierschutz aktiv zu leben, so Verbrauchergesundheit.gv.at.