Johanniter aus Hanau meistern Großübung AXIS 25 in Südhessen!

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Am 2. November 2025 trainierten 13 Johanniter aus Hanau bei der Großübung „AXIS 25“ in Südhessen für den Katastrophenschutz.

Am 2. November 2025 trainierten 13 Johanniter aus Hanau bei der Großübung „AXIS 25“ in Südhessen für den Katastrophenschutz.
Am 2. November 2025 trainierten 13 Johanniter aus Hanau bei der Großübung „AXIS 25“ in Südhessen für den Katastrophenschutz.

Johanniter aus Hanau meistern Großübung AXIS 25 in Südhessen!

In Südhessen war am 2. November die große Katastrophenschutzübung „AXIS 25“ in vollem Gange. Insgesamt 136 Einsatzfahrzeuge und rund 350 engagierte Helfende aus verschiedenen Hilfsorganisationen, darunter die Johanniter-Unfall-Hilfe, das Deutsche Rote Kreuz und der Arbeiter-Samariter-Bund, waren beteiligt. Dieses außergewöhnliche Event fand mit dem Ziel statt, die Abläufe im Katastrophenschutz zu verbessern und die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen zu trainieren. Die gesamte Übung wurde unter der Leitung einer interorganisationalen Arbeitsgruppe konzipiert und ist die größte ihrer Art, die in Südhessen bisher durchgeführt wurde, wie fr.de berichtet.

Die Johanniter aus Hanau schickten 13 ehrenamtliche Einsatzkräfte sowie sieben Fahrzeuge aus, um am motorisierten Marsch teilzunehmen. Steffen Schröder, der stellvertretende Bereitschaftsführer der Johanniter, hob bei der Gelegenheit die Wichtigkeit solcher regelmäßigen Übungen hervor, die sowohl für die Einsatzkräfte als auch für die Öffentlichkeit von Bedeutung sind. „Wir müssen immer bereit sein, unser Wissen und unsere Fähigkeiten zu verbessern“, erklärte er. Gegen 10 Uhr trafen sich die Helfenden am Gefahrenabwehrzentrum in Babenhausen und nahmen Kurs auf die rund 120 Kilometer lange Strecke, die durch die Landkreise Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Bergstraße, Odenwaldkreis und die Stadt Darmstadt führte.

MOT-Marsch und geschlossene Verbände

Der Begriff „MOT-Marsch“ beschreibt die koordinierte Verlegung mehrerer Einsatzfahrzeuge in einer geschlossenen Einheit. Bei dieser Art von Marsch fahren mindestens drei Fahrzeuge unter der Führung einer Marschleitung. Die Johanniter hatten ihre Fahrzeuge durch blaue Fahnen an den Fahrerseiten sowie eine grüne Fahne am Schlussfahrzeug gekennzeichnet. Ein wichtiges Detail: Während der Übung wurden keine Martinshörner genutzt, und die Fahrzeuge hielten sich strikt an die Straßenverkehrsordnung.

Die Übung war besonders wertvoll für die Helfenden, die aus verschiedenen Organisationen zusammen arbeiteten. Zugführerin Verena Schmidt unterstrich die Gelegenheit, Routine, Kommunikation und Koordination zu verbessern, um für den Ernstfall gewappnet zu sein. Diese Aspekte sind gerade in Krisensituationen von höchster Bedeutung. Durch die Übungen wie „AXIS 25“ sollen die Erkenntnisse dazu beitragen, die Effektivität der Hilfe im Ernstfall entscheidend zu steigern, wie auch johanniter.de zusammenfasst.

Verkehrsbehinderungen und Rücksichtnahme

Die Bevölkerung wurde im Vorfeld über mögliche Verkehrsbehinderungen entlang der Marschstrecke informiert. Verkehrsteilnehmende wurden gebeten, Rücksicht zu nehmen, nicht zu überholen und einen ausreichenden Abstand zu den Einsatzfahrzeugen zu halten. Diese Empfehlung zeigt die notwendige Sensibilität, die während solcher großangelegten Übungen gefordert ist, um sowohl die Sicherheit der Helfenden als auch der anderen Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten.

Insgesamt lässt sich sagen, dass „AXIS 25“ ein voller Erfolg war und die Zusammenarbeit der verschiedenen Hilfsorganisationen in Südhessen gestärkt hat. Die Johanniter aus Hanau haben mit ihrem wertvollen Beitrag eindrucksvoll unter Beweis gestellt, dass sie ein gutes Händchen für Herausforderungen haben.