Hanau verlässt offiziell den Main-Kinzig-Kreis – Zukunftsverträge gesichert!

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Die Zusammenarbeit zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau endet offiziell am 1. Januar 2026. Wichtige Aspekte der Auskreisung werden erläutert.

Die Zusammenarbeit zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau endet offiziell am 1. Januar 2026. Wichtige Aspekte der Auskreisung werden erläutert.
Die Zusammenarbeit zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau endet offiziell am 1. Januar 2026. Wichtige Aspekte der Auskreisung werden erläutert.

Hanau verlässt offiziell den Main-Kinzig-Kreis – Zukunftsverträge gesichert!

Ein bedeutender Schritt steht bevor: Am 1. Januar 2026 wird die Stadt Hanau offiziell den Main-Kinzig-Kreis verlassen. Diese Entscheidung wurde nach intensiven Gesprächen und einem konstruktiven Prozess zwischen verschiedenen Akteuren getroffen. Landrat Thorsten Stolz (SPD) und seine Kollegen, Erster Kreisbeigeordneter Andreas Hofmann (SPD) sowie Kreisbeigeordneter Jannik Marquart (CDU), betonen die enge Zusammenarbeit, die dem Ganzen vorangegangen ist. Denn so eine Ausgliederung geht nicht von heute auf morgen, und es gab keine Vorlage, auf die man zurückgreifen konnte. Alle mussten mit Kreativität und Sorgfalt ans Werk gehen, wie vorsprung-online.de berichtet.

Der sogenannte „Grenzänderungsvertrag“, der das Prozedere regelt, umfasst rund 120 Seiten. Hierin sind alle wichtigen Aspekte der Auskreisung festgehalten. Abstimmungen fanden mit den Hessischen Ministerien des Inneren sowie für Finanzen und dem Regierungspräsidium Darmstadt statt, unterstützt von Juristen, die bei der Vertragsgestaltung halfen. Die Zusammenarbeit zwischen dem Main-Kinzig-Kreis und Hanau wird jedoch nicht abrupt enden. Im Bereich „Gesundheit und Gefahrenabwehr“ haben beide Parteien eine Fortsetzung für die nächsten zehn Jahre vereinbart. So wird das neue Konzept, das seit einem Jahr im „Haus der Gesundheit“ an der Willy-Brandt-Straße umgesetzt wird, weitergeführt.

Nachhaltige Kooperationen und Herausforderungen

Was die Übertragung der Aufgaben angeht, da stehen einige Herausforderungen an: Rund 50 Mitarbeitende der Kreisverwaltung werden künftig für Hanau zuständig sein, während die Verwaltung selbst für mindestens zwei Jahre im Veterinärwesen und Verbraucherschutz verantwortlich bleibt. Die Zuständigkeiten im Schulbereich werden unverändert bleiben, was eine nahtlose Kooperation bei den Schulen verspricht. Diese Regelungen zielen darauf ab, sicherzustellen, dass andere Städte und Gemeinden nicht zusätzlich belastet werden.

Über die administrativen Änderungen hinaus wird sich auch ein Umbruch in der Einwohnerstatistik ergeben. Der Main-Kinzig-Kreis wird von Platz 1 auf Platz 2 hinter dem Landkreis Offenbach zurückfallen. Ab demselben Datum wird zudem keine Person aus Hanau mehr im Kreistag oder Kreisausschuss vertreten sein, was eine klare Trennung zwischen den beiden Kommunen markiert.

Ein Blick in die Zukunft

Für die gemeinsame Zukunft wurde ein Zukunftsfonds eingerichtet, der Projekte in den Bereichen Wirtschafts- und Arbeitswelt sowie Klimaschutz fördern soll. Diese Weichenstellung weist darauf hin, dass trotz der Veränderungen auch ein gewisses Maß an Zusammenarbeit und gemeinsamer Zielverwirklichung bestehen bleibt.

Zusammengefasst zeigt sich, dass der Main-Kinzig-Kreis sich einen klaren Plan für den Abschied von Hanau zurechtgelegt hat. Vom Katastrophenschutz bis zur Sozialleistung werden die Übergänge durchdacht und die Grundlage für eine erfolgreiche Kooperation auch in der Zukunft geschaffen.