Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis: 7,5% mehr Lohn ab November!

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Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis erhalten ab November 2025 eine Lohnerhöhung und neue Ausbildungsvergütungen.

Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis erhalten ab November 2025 eine Lohnerhöhung und neue Ausbildungsvergütungen.
Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis erhalten ab November 2025 eine Lohnerhöhung und neue Ausbildungsvergütungen.

Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis: 7,5% mehr Lohn ab November!

In einer erfreulichen Wendung für die Gerüstbauer im Main-Kinzig-Kreis gibt es Neuigkeiten zur Lohnerhöhung. Ab sofort steigt der Lohn um 7,5 Prozent, was für viele Handwerker eine spürbare finanzielle Verbesserung bedeutet. Aktuell arbeiten 81 Gerüstbauer in der Region, und sie stecken oft unter schwierigen Bedingungen, sei es bei Wind, Regen, Hitze oder Schnee. Dies macht die now angekündigte Lohnerhöhung zu einem verdienten und sehr willkommenen Geschenk, das besonders für erfahrene Gesellen von Bedeutung ist. Ein erfahrener Mitarbeiter kann nun mit etwa 225 Euro mehr pro Monat bei Vollzeitarbeit rechnen, was nicht zu vernachlässigen ist.

Wie das Portal Kinzig.News berichtet, wird sich der Mindestlohn ebenfalls bald erhöhen. Ab Januar 2026 gilt ein neuer Branchen-Mindestlohn von 14,35 Euro pro Stunde, der 40 Cent über dem bisherigen Wert liegt. Dies ist Teil der umfassenden Reform, die sowohl die Löhne als auch die Ausbildungsvergütungen für den Gerüstbauer-Nachwuchs angeht. Azubis dürfen sich ab sofort über höhere Vergütungen freuen: Im ersten Lehrjahr wird die Ausbildungsvergütung auf 1.125 Euro angehoben, im zweiten Lehrjahr auf 1.300 Euro und im dritten Lehrjahr auf 1.550 Euro.

Ein zukunftssicherer Tarifvertrag

Der kürzlich abgeschlossene Lohntarifvertrag nach zwei Jahren bringt nicht nur Lohnerhöhungen, sondern auch eine Vielzahl weiterer Vorteile mit sich. So wird der Ecklohn im Gerüstbauer-Handwerk ab dem 1. November 2025 auf 19,25 Euro angehoben und steigt im darauffolgenden Jahr auf 20,10 Euro. In einer guten Nachricht für die Betriebe wird zudem ein Sommerausfallgeld eingeführt, das es den Arbeitgebern zwischen dem 1. Mai und 31. August ermöglicht, 50 Stunden im Jahr zu beantragen und 75 Prozent des Stundenlohns zu erstatten. Dies könnte für viele Betriebe eine enorme Entlastung darstellen.

Ein zusätzliches Plus ist die Vereinbarung zur Erhöhung der Zusatzrente um 10 Prozent, die für viele Arbeitnehmer ebenfalls ein Stück Sicherheit bietet. Auch für Teilzeitkräfte wird die Berechnung des Lohnausgleichs vereinfacht – ein Schritt in die richtige Richtung, um das Handwerk attraktiver zu gestalten. Die komplette Laufzeit des aktuellen Tarifvertrags erstreckt sich bis zum 31. Oktober 2027, sodass die Handwerker bis dahin mit stabilen Rahmenbedingungen rechnen können, die sowohl ihre Arbeitsplätze sichern als auch den Nachwuchs fördern sollen. Der Lohn steigt und die Wilhelmina ist gesichert.

Abschließend lässt sich sagen, dass der Tarifabschluss im Gerüstbauhandwerk einen wichtigen Schritt für die Branche darstellt. Die Maßnahmen zeigen, dass man Wert auf die Arbeit der Handwerker legt und gleichzeitig die Ausbildungsbedingungen für die nächsten Generationen verbessern möchte. Dies könnte dazu beitragen, dass das Gerüstbauer-Handwerk auch in Zukunft hoch im Kurs bleibt.

Weitere Informationen zu diesen Entwicklungen finden Sie auch auf Gerüstbauhandwerk.

Insgesamt lässt sich festhalten, dass dies nicht nur für die Mitarbeiter, sondern auch für die Qualität und Zukunft des Gerüstbauer-Handwerks in der Region ein wichtiger Schritt ist. Hier geht es wirklich hoch hinaus – sowohl in der Lohntüte als auch in den Karrierechancen für die jungen Fachkräfte!