Frankfurt plant großen Kirchentag: 10 Millionen Euro für das Glaubensfest!

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Frankfurt am Main plant einen evangelischen Kirchentag in den 2030er Jahren, unterstützt von EKHN und Stadt, um Glauben und Gesellschaft zu stärken.

Frankfurt am Main plant einen evangelischen Kirchentag in den 2030er Jahren, unterstützt von EKHN und Stadt, um Glauben und Gesellschaft zu stärken.
Frankfurt am Main plant einen evangelischen Kirchentag in den 2030er Jahren, unterstützt von EKHN und Stadt, um Glauben und Gesellschaft zu stärken.

Frankfurt plant großen Kirchentag: 10 Millionen Euro für das Glaubensfest!

In Frankfurt am Main könnte in naher Zukunft ein großes Ereignis des evangelischen Glaubens anstehen: Die Evangelische Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) plant, Anfang der 2030er Jahre einen Deutschen Evangelischen Kirchentag auszurichten. Die Synode der EKHN hat nach intensiven Diskussionen und Beratungen den Beschluss gefasst, diesen bedeutenden Kirchentag in der Mainmetropole stattfinden zu lassen. Dies berichtete unter anderem die Webseite evangelisch.de, die auch über die erforderliche finanzielle Unterstützung informierte.

Ein entscheidender Schritt in Richtung Kirchentag ist, dass die EKHN einen Festzuschuss von zehn Millionen Euro bereitstellen möchte. Kirchenpräsidentin Christiane Tietz betont, dass die Veranstaltung nicht nur ein Zeichen für lebendigen Glauben, sondern auch für gesellschaftliche Verantwortung sei. Die Finanzierung braucht jedoch zusätzliche Unterstützung von der Stadt Frankfurt sowie vom Land Hessen, wobei hier Gespräche bereits im Gange sind. Eine ähnliche Zusage von öffentlicher Seite steht noch aus. Tietz geht jedoch davon aus, dass die Stadt Frankfurt ihren Teil zur Finanzierung beitragen wird, was ein entscheidendes Element für den Erfolg der Veranstaltung darstellt.

Gesellschaftliche Strahlkraft des Kirchentags

Die Bedeutung des Kirchentags geht weit über die kirchlichen Räumlichkeiten hinaus. Tietz sieht die Großveranstaltung als Plattform, die Christinnen, Christen und andere Engagierte zusammenbringt und die gesellschaftliche Mitverantwortung hervorhebt. „Kirchentage sind öffentliche Diskussionsforen, die zehntausende Menschen zusammenbringen“, erklärte Tietz. Sie unterstreicht damit, wie wichtig Dialogräume in der Gesellschaft sind, um Themen zu erörtern und den Glauben im sozialen Kontext erlebbar zu machen. Die EKHN plant zudem, alle Regionen der Landeskirche in die Vorbereitung einzubeziehen, um eine breite Mitgestaltung zu ermöglichen.

Christian Heß, Vorsitzender des Finanzausschusses der EKHN, sprach sich für den Vorschlag aus, zeigte jedoch auf die finanziellen Herausforderungen für die Landeskirchen hin. Heß plädierte für ein „solidarisches System“ zur Kostenverteilung innerhalb der Evangelischen Kirche in Deutschland, um finanzielle Belastungen fair zu verteilen. Dies ist besonders wichtig, um sicherzustellen, dass die Durchführung des Kirchentags für alle Beteiligten tragbar bleibt.

Die Kirchentagsgeschichte Frankfurts

Frankfurt hat eine lange und prägende Kirchentagsgeschichte, die mit der letzten Veranstaltung im Jahr 2021, die aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend digital stattfand, fortgeschrieben werden soll. Die Stadt war bereits fünfmal Gastgeber eines Kirchentags, was ihre ausgezeichnete Infrastruktur und das Engagement der lokalen Gemeinschaften unter Beweis stellt. Der Kirchentag könnte als „Energiebooster“ für die EKHN fungieren und die Region stärken.

Nachdem der Antrag zur Regionalisierung, insbesondere mit Blick auf andere mögliche Austragungsorte wie Wiesbaden und Mainz, abgelehnt wurde, konzentriert sich die Synode nun ganz auf die Vorbereitung dieses bedeutenden Events in Frankfurt. Es bleibt abzuwarten, wie das Präsidium des Deutschen Evangelischen Kirchentags im kommenden Jahr auf die Einladung reagieren wird. Die Vorfreude auf ein neu belebt und strahlend erfahrbares Glaubensereignis ist unter den Beteiligten bereits zu spüren.

Die Kirchengemeinschaft in Hessen und Nassau steht also vor einer spannenden Zeit, in der sie sich gemeinsam auf einen Kirchentag vorbereiten, der Menschen zusammenbringt und das lebendige Glaubensleben in die breite Öffentlichkeit trägt. Die Unterstützung durch die politischen Gremien wird maßgeblich für den Erfolg dieser großen Glaubensfeier sein. Herzlichen Dank an evangelisch.de für die umfassenden Informationen zur Planung des Kirchentags in Frankfurt!

Für nähere Informationen können Sie die Berichte auf evangelisch.de und ekhn.de nachlesen.