Bergstraße

Neue Wege für Bürgerkommunikation: Jobcenter modernisiert Kontaktwege!

Das Jobcenter Neue Wege im Kreis Bergstraße verfolgt innovative Ansätze zur Verbesserung der Bürgerkommunikation. Dieses Engagement wird im Rahmen eines bundesweiten Projekts realisiert, das darauf abzielt, Kontaktwege zu optimieren und die Erreichbarkeit für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern. Momentan stehen den Nutzerinnen und Nutzern verschiedene Kommunikationswege zur Verfügung, darunter persönliche Gespräche, E-Mail, Telefon und die Möglichkeit zur Online-Terminbuchung. Zukünftig wird zudem ein Chatbot rund um die Uhr Fragen beantworten und somit die Erreichbarkeit weiter erhöhen, wie rheinmainverlag.de berichtet.

Trotz dieser vielfältigen Kontaktmöglichkeiten existieren derzeit Unklarheiten darüber, welcher Kanal für welches Anliegen am besten geeignet ist. Dies führt zu mehrfachen Anfragen und Wartezeiten für die Bürger. Gemeinsam mit der internen Beratungsagentur der Bundesagentur für Arbeit (BA) wird daher untersucht, wie die bestehenden Kontaktwege effizienter genutzt und verständlicher gestaltet werden können. In den kommenden Wochen sind Mitarbeitende in fünf Jobcentern bundesweit zur Teilnahme an Befragungen und Workshops eingeladen, die auch die Meinungen der Kunden einbeziehen sollen.

Strategische Maßnahmen zur Effizienzsteigerung

Das zentrale Ziel des Projekts besteht darin, die Kommunikationswege klarer zu strukturieren, um Missverständnisse zu vermeiden und Bearbeitungszeiten zu verkürzen. Ein wesentlicher Bestandteil dieser Strategie ist die Vereinfachung digitaler Angebote, die gezielter in den Beratungsprozess integriert werden sollen. Diese Beratungsleistungen werden kostenfrei angeboten, nachdem das Jobcenter die Beteiligung beantragt und vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) ausgewählt wurde. Erkenntnisse aus diesem Projekt sollen im September 2025 vorgestellt und anschließend anderen Jobcentern zur Verfügung gestellt werden.

Im Kontext der Arbeitsmarktsituation im Kreis Bergstraße verzeichnet die Region eine Arbeitslosenquote von 4,7 Prozent. Damit liegt sie unter den hessischen 5,8 Prozent sowie dem bundesweiten Wert von 6,4 Prozent. Im März 2025 waren im Kreis insgesamt 7.135 Personen arbeitslos gemeldet, was einen Rückgang von 59 im Vergleich zum Vormonat darstellt. Im Detail verteilen sich die arbeitslosen Personen auf 2.610 im Rechtskreis SGB III, betreut durch die Agentur für Arbeit, und 4.525 im Rechtskreis SGB II, unterstützt durch die Jobcenter.

Digitale Fortschritte in der Bürgerkommunikation

Die Bundesagentur für Arbeit hat zudem ihre Online-Kanäle ausgebaut, um die Erreichbarkeit rund um die Uhr zu gewährleisten. Seit dem 14. Januar 2025 ist die neue „Jobcenter-App“ verfügbar, die für alle 300 Jobcenter in Deutschland einen sicheren und datenschutzkonformen Kommunikationsweg bietet. Nutzer können ihre Postleitzahl eingeben, um Informationen zu ihrem zuständigen Jobcenter zu erhalten. Darüber hinaus ermöglicht die App das Einreichen von Unterlagen und die Kommunikation über ein sicheres Postfach, wie arbeitsagentur.de berichtet.

Andrea Nahles, Vorstandsvorsitzende der BA, hebt hervor, dass die Benutzerfreundlichkeit und die Einbeziehung der Lebenswirklichkeit der Nutzer in den Entwicklungsprozess der App von zentraler Bedeutung sind. Besonders vorteilhaft ist die schnelle Kommunikation, da Anliegen direkt bei der zuständigen Beratungsfachkraft eingehen. Stefan Latuski, CIO der BA, merkt an, dass die Weiterentwicklung der App unter Berücksichtigung des Nutzerfeedbacks agil vorangeht.

Um die digitale Kommunikation weiter zu optimieren, plant die BA, den Mailverkehr schrittweise zu reduzieren. Diese Maßnahmen tragen dazu bei, personenbezogene Daten besser zu schützen und die Nutzung digitaler Angebote für die Bürger zu vereinfachen.

Statistische Auswertung

Beste Referenz
rheinmainverlag.de
Weitere Infos
arbeitsagentur.de

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