
Am vergangenen Samstag, den 2. April 2025, fand eine umfassende Katastrophenschutzübung in Bensheim statt, die von den veranstaltenden Institutionen als durchweg gelungen bewertet wurde. Im Mittelpunkt stand die Simulation eines längeren Stromausfalls, der durch einen technischen Defekt im örtlichen Umspannwerk verursacht wurde. Rund 500 Teilnehmende aus verschiedenen Institutionen, darunter die Feuerwehr Bensheim, das THW und das DRK, waren in diese wichtige Übung eingebunden, die insgesamt 42 Szenarien umfasste.
Zu den geübten Szenarien gehörten unter anderem Brände, Verkehrsunfälle durch ausgefallene Ampeln, die Unterbringung von Personen und der Ausfall der Trinkwasserversorgung. Dabei wurde auch die Notstromversorgung der Feuerwehrhäuser getestet und die temporäre Unterbringung von bis zu 50 Personen geprobt. Darüber hinaus lag ein Augenmerk auf der Rettung von Personen, die in steckengebliebenen Aufzügen eingeschlossen waren. Diese Übung zielte darauf ab, die Vorbereitungen auf Notfälle zu optimieren, die Notfallstrukturen zu testen und Schwachstellen zu identifizieren.
Bedeutung des Katastrophenschutzes
Die Wichtigkeit des Katastrophenschutzes wurde sowohl von Landrat Christian Engelhardt als auch von Bürgermeisterin Christine Klein nochmals betont. Beide hoben hervor, dass die gute Organisation und die hohe Einsatzbereitschaft der ehrenamtlichen Kräfte ein entscheidender Faktor für die Effektivität der Übung waren. Diese Art von Übungen sind entscheidend, um die Sicherheit für alle Bürgerinnen und Bürger zu gewährleisten.
Der katastrophale Zustand, der durch einen Stromausfall verursacht werden kann, ist häufig durch verschiedene Ursachen bedingt, so die Informationen von Stromausfall.org. Technische Defekte, Überlastungen oder Unwetter können dazu führen, dass die Stromversorgung instabil wird. Eine gute Vorbereitung auf solche Ausfälle kann die Auswirkungen eines Blackouts erheblich minimieren.
Vorbereitung auf Stromausfälle
Zu den empfohlenen Vorbereitungen gehört die Anschaffung eines Stromausfallmelders zur frühzeitigen Warnung, sowie die Nutzung von unterbrechungsfreien Stromversorgungen (USV) für wichtige Geräte wie Router und Computer. Mobile Stromquellen, darunter Powerbanks und Stromgeneratoren, sind ebenfalls wichtige Bestandteile einer Notfallausstattung.
- Taschenlampen und LED-Lampen mit Ersatzbatterien oder wiederaufladbaren Akkus
- Handbetriebene oder solarbetriebene Lampen als unabhängige Lichtquellen
- Lebensmittelvorräte, insbesondere lang haltbare Produkte
- Ausreichend Trinkwasser lagern
Zusätzlich wird für den Fall eines Stromausfalls empfohlen, dass die Geräte vom Stromnetz getrennt werden, um Schäden durch Spannungsspitzen zu vermeiden.
Die Übung in Bensheim war nicht nur ein Test der bestehenden Strukturen, sondern auch eine wertvolle Gelegenheit, um den Teilnehmenden zu zeigen, wie sie sich auf Notfälle vorbereiten können. Die Bereitstellung von Informationen und die regelmäßige Übung von Notfallplänen sind für jeden Haushalt unerlässlich, um im Ernstfall handlungsfähig zu bleiben.